Geehrt für besondere Verdienste

Bundesverdienstkreuz

Sozialsenatorin Melanie Leonhard überreichte am 1. Juni 2016 im Turmsaal des Hamburger Rathauses unserem Vorstandsmitglied Angela Braasch-Eggert das vom Bundespräsidenten Joachim Gauck verliehene Bundesverdienstkreuz 1. Klasse für langjähriges und zum Teil über die Grenzen Deutschlands hinausgehendes ehrenamtliches Engagement im Jugendherbergswerkswesen und der Hamburger Blindenstiftung.

Sozialsenatorin Melanie Leonhard überreicht Angela Braasch-Eggert die Auszeichnung des Bundespräsidenten

Frau Angela Braasch-Eggert, geb. 1.6.1949 ist seit 37 Jahren ein persönlich und fachlich hoch geschätztes Vorstandsmitglied der Hamburger Blindenstiftung.

Neben ihrer bis zum 01.02.2015 anspruchsvollen Tätigkeit in der Hamburger Bezirksverwaltung und weiteren ehrenamtlichen Engagements z. B. im DJH (25 Jahre, seit 2001 als Vorsitzende) oder Vorstand der CJS (seit 1984) ist Frau Braasch-Eggert seit dem 08.11.1979 ehrenamtlich im Vorstand der HBS und ab 1998, bis heute, stellvertretende Vorstandsvorsitzende.

Mit ihrer juristischen Expertise wirkte sie maßgeblich am diffizilen Prozess notwendiger Anpassung der Stiftungssatzung an die im Laufe der Jahrzehnte geänderten gesetzlichen Anforderungen mit. Dabei gelingt es ihr stets, die juristischen Anforderungen mit den Erfordernissen der sozialen Praxis zum Wohl der Betroffenen zu verbinden.

Sensibel für die Belange von Menschen mit einer Behinderung, engagierte sie sich für die zeitgemäße Öffnung des Stiftungszwecks (Ergänzung um die Förderung von Kunst und Kultur) und unterstützte kontinuierlich die Geschäftsführung bei der Weiterentwicklung der operativen Geschäftsbereiche.

Gemeinsam mit u. a. den Vorsitzenden Senatoren Ernst Weiß und dem späteren 1. BGM Ortwin Runde hat Frau Braasch-Eggert die Geschicke der Hamburger Blindenstiftung wesentlich mitbestimmt.

Ihr vorbildliches ehrenamtliches Engagement unter Zurückstellung persönlicher Interessen galt und gilt dem sozialen Auftrag der Stiftung. Dabei hatte und hat sie stets den sorgfältigen Einsatz öffentlicher und privater Mittel und damit das Gemeinwohl im Blick.

Die Sorge um den Kreis sehbehinderter und blinder Menschen jeglichen Alters bedarf gerade dieses kontinuierliches Engagements, weil das Wissen um die Besonderheiten der Behinderung entscheidend ist für eine fruchtbare Vorstandstätigkeit zum Wohl der Betroffenen.

Festakt im Turmsaal des Hamburger Rathauses

Wir freuen uns sehr und gratulieren herzlich!